Analyse: Personen mit unterdrücktem Immunsystem profitieren unterschiedlich stark von einer Coronavirus-Impfung

Personen mit unterdrücktem Immunsystem profitieren unterschiedlich stark von einer Coronavirus-Impfung. Zu diesem Ergebnis kamen Forschende nach einer Auswertung von 23 Studien. Im Zentrum stand dabei eine Antikörpertherapie, die etwa bei Leukämie zum Einsatz kommt. Sie greift auch Zellen an, die für das Immungedächtnis des Körpers wichtig sind. Knapp die Hälfte der 1342 Patientinnen und Patienten zeigte eine nachweisbare Immunantwort nach einer mRNA-Impfung. Dabei war die Zeitspanne seit Therapieende wichtig. Lag die Antikörperbehandlung mehr als sechs Monate zurück, war der Impferfolg größer als bei Betroffenen, die bis vor Kurzem in Therapie gewesen waren. Die Analyse ist im Fachblatt RMD Open erschienen.

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